Wintersonnwend, Thomasnacht oder 1. Raunacht
Sie sind zauberhaft, gruselig, und oft voll von überraschendem Humor: die Sagen, Geschichten und Mythen, die sich um die Raunächte ranken. Vom St. Thomasabend, der Wintersonnwende am 21.12. bis Heilig-Drei-König erscheinen im Traum die künftigen Hochzeiter/innen, redet das Vieh, wandern Venedigermandl durch die Bergnacht, reitet die Wilde Jagd und geht die Frau Percht mit den namenlos verstorbenen Kindern um. Viele der alten Geschichten hat der Buchautor und Erzähler Karl- Heinz Hummel ausgegraben, neue dazugeschrieben und liest sie in bairischer Mundart. Musikalisch gestaltet wird das Programm von der sechsköpfigen Kampp-Musi an zwei Hackbrettern, Harfe, Gitarre, Bass und Perkussion. Sie lassen die wunderbaren Musikstücke der 2019 aufgelösten NaglMusi wieder aufleben. So entsteht ein raunächtliches Live-Hörspiel, voll wonnigem Gruseln, besinnlicher Freude und zauberhaft schraurigem Reiz.
Anna Auer und Martin Kampp, Hackbrett
Daniel Kolmar, Gitarre, Sturmwinde
Karl-Heinz Hummel: Autor, Erzähler, Perkussion
…Meister der musikalischen, alpinen Erzählkunst… (Süddeutsche Zeitung)
…Das Programm ist eine ganz fantastische Verwebung von Sprache und Musik. Zuweilen untermalt eines der Instrumente den Vortrag von Karl-Heinz Hummel, zuweilen werden die Instrumente lautmalerisch eingesetzt, um den Wind oder die Wilde Jagd akustisch darzustellen. Dann aber wieder bieten die sechs Musikerinnen und Musiker eigenständig instrumentale Volksmusik vom Feinsten (kulturvisionen Oberbayern)