Es gibt einen einfachen Grund, warum Glonn ein Geheimtipp ist: Es gibt keinen S‑Bahn‑Anschluss. Die S‑Bahn endet in Grafing, von dort aus fährt nur ein Bus (Linie 444) weiter — und die meisten Münchner ohne Auto schauen sich zwei Stationen weiter um und buchen dann doch das Tegernsee‑Ticket. Die Folge: Glonn und sein Hinterland — eine Hügellandschaft zwischen Ebersberger Forst und Schloss Elkofen — ist beim Münchner Wochenend‑Tourismus weitgehend unentdeckt.
Wer aber 45 Minuten im Auto sitzt (A 94 / B 304), bekommt dafür: echte bayerische Voralpenlandschaft, eiszeitliche Bachtäler, Renaissance‑Burganlagen, einen Bio‑Pionierhof zum Einkehren und einen Wirtshausplatz, der noch funktioniert wie früher. Hier sind die fünf Touren, die das wert ist.
Keine S‑Bahn = keine Massen
Die fehlende S‑Bahn‑Anbindung filtert 90 % des Münchner Wochenend‑Tourismus aus. Wer mit dem Auto kommt, kommt für eine Tagestour — nicht für ein Selfie.
Voralpen ohne Voralpen‑Tarif
Tegernsee 47 € Parkgebühr, Spitzingsee 35 € Maut. Glonn: kostenlose Parkplätze direkt am Marktplatz. Wirtshauspreise ohne Tourismus‑Aufschlag.
Bestes Mikroklima
460 m ü.M., regenarmer Strich östlich von München. Wo Tegernsee schon Nebel hängt, scheint in Glonn oft noch die Sonne. Ideale Wandersaison: März bis November.
Die wichtigsten Geheimtipp‑Hotspots als Karte
Glonn liegt 45 km östlich von München, im Landkreis Ebersberg, auf einem leichten Höhenrücken. Alle fünf Touren beginnen oder enden im Ortskern. Du kannst die Touren als Tagesausflug einzeln machen — oder zwei davon kombinieren und das Wochenende voll machen.
Vergleich: München‑Klassiker vs. Glonn‑Geheimtipps
Bevor wir in die einzelnen Touren gehen — der ehrliche Vergleich. Was bekommst du auf den Klassikern, was bei uns?
| Kriterium | Tegernsee / Spitzingsee | Glonn / Landkreis Ebersberg |
|---|---|---|
| Anfahrt aus München | 50 – 70 Min (oft Stau A 8) | 45 Min, Autobahn A 94 staufrei |
| Parkplatz‑Suche | 15 – 30 Min, oft 5 – 8 €/Tag | Direkt am Marktplatz, kostenlos |
| Wanderdichte | Stark, Wege teils Reihenfolge | Du gehst 90 % der Strecke allein |
| Wirtshaus‑Preis | Schweinsbraten 24 – 28 € | Schweinsbraten 16 – 19 € |
| Höhenmeter | 200 – 600 hm pro Tour | 30 – 250 hm — familientauglich |
| Aussicht auf Alpen | Direkt | Bei Föhn klar (35 km Sichtweite) |
| S‑Bahn‑Erreichbarkeit | Bayrischzell BOB | Bus 444 ab Grafing — Auto besser |
| Naturschutzgebiete | Mehrere Schutzgebiete | Kupferbachtal NSG seit 1983 |
| Bio‑Hof zum Einkehren | Vereinzelt | Hermannsdorfer · Bio‑Pionier seit 1986 |
| Burgruine / Schloss | Tegernseer Schloss (Verwaltung) | Schloss Elkofen — bewohnt, mittelalterlich |
Der ehrliche Knackpunkt: Wenn du die Alpen sehen willst, fahr Tegernsee. Wenn du wandern willst, ohne dich mit anderen abzustimmen — fahr Glonn. Hier folgt die Auswahl.
Kupferbachtal — das eiszeitliche Naturschutzgebiet
Das Kupferbachtal ist ein eiszeitlich geprägtes Bachtal im Dreieck Aying–Glonn–Feldkirchen, seit 1983 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Der Kupferbach hat sich über 18.000 Jahre 30 m tief in die Endmoräne der Würmeiszeit gegraben — übrig bleibt eine schmale, dicht bewaldete Schlucht, durch die ein klarer, kalter Bach fließt. Zwei Kingfisher‑Brutpaare, Edelkrebse, Bachforellen, ein Hangmischwald aus Buche, Esche, Bergahorn.
Die Tour beginnt traditionell in Unterlaus, geht durch den Kupferbach‑Talgrund nach Frauenreuth, dann am Bach entlang bis zum Lauser Weiher und durch den Wald zurück. Vier Wikimedia‑Fotos zeigen, wie die Landschaft aussieht — der ausführliche Tour‑Guide ist hier.
Schloss Elkofen — Renaissance‑Burganlage im Wald
Schloss Elkofen ist eine bewohnte mittelalterliche Burganlage 3,5 km nördlich von Glonn. 33 m hoher Bergfried (12. Jh.), Burgkapelle St. Georg von 1516, Wassergraben, Wehrgang. Im Besitz der Grafen von Rechberg seit 1448 — ohne Eintritt, ohne Touristenshop, ohne Zaun: du läufst direkt an den Mauern entlang.
Der Marienaltar aus der Burgkapelle hängt heute im Bayerischen Nationalmuseum München — ein Stück Glonner Kunstgeschichte direkt vor deiner Haustür. Die Wanderung ab Glonner Marktplatz führt durch Wiesen und Felder zur Burg und zurück über den Forstweg. Ideal für Familien.
Klosterweiher & Aussichtshügel — Alpenblick bei Föhn
Der Klosterweiher südlich von Glonn ist ein kleiner Streichteich, der einst zum benachbarten Pfaffinger Hof gehörte. Heute ist er Naturdenkmal mit Schilfgürtel, Kröten und ein paar Reihern. Direkt dahinter steigt ein flacher Höhenrücken auf 510 m an — von dort aus siehst du bei Föhn die komplette Alpenkette von Wendelstein bis Watzmann, 35 km Sichtweite.
Die Wanderung beginnt am Glonner Marktplatz, führt nach Süden über die Oberlaibacher Straße, vorbei am Schießplatz, runter zum Weiher und dann auf den Aussichtshügel. Im Wander‑Hauptbeitrag ist die Tour 2 detailliert beschrieben.
Ebersberger Forst — größtes Waldgebiet Bayerns
Der Ebersberger Forst ist mit 9.000 Hektar das größte zusammenhängende Waldgebiet Bayerns — größer als der Tiergarten in Berlin. 350 erhaltene Hügelgräber aus der Hallstattzeit (700 v. Chr.), die Hubertuskapelle, das Forsthaus Ludwigshöhe, die Forstdienststelle Tarnow. Im 19. Jahrhundert eine 8 km Waldbahn, die 450.000 Tonnen Holz nach Ebersberg transportierte. Im 20. Jh. ein CERN‑Vorläufer. Heute: Ruhe, ein Wildgehege, eine Wirtsstube am Forsthaus.
Glonn liegt am südöstlichen Ende des Forsts. Wer ab Marktplatz durch Tulling und Steinhöring wandert, kommt nach 8 km am Forstrand an und hat im Forst die freie Wahl: Hubertuskapelle, Wildgehege, Forsthaus. Der ausführliche Forst‑Beitrag ist hier.
Hermannsdorfer Hofrunde — Wandern + Bio‑Einkauf
Die kürzeste Tour ist auch die kulinarisch lohnendste. Vom Glonner Marktplatz über Wiesen zu den Hermannsdorfer Landwerkstätten — Karl Ludwig Schweisfurths Bio‑Pionierhof seit 1986 — und von dort weiter zum Steinkreis im Labyrinth‑Hügel und zurück. Unterwegs: Bio‑Schweine, Felder, der Hofladen mit Possenhofener Schloßschinken, Holzofenbrot, Bergkäse, Bean‑to‑Bar Schokolade.
Du kannst die Tour mit dem Hofladen‑Besuch verbinden (Di–Sa offen) — ideal für die letzte Etappe vor der Heimfahrt nach München. Wer länger bleiben will, kehrt im Wirtshaus „Schweinsbräu" am Hof ein.
Anreise — die ehrliche Wahrheit
Glonn hat keine S‑Bahn. Die nächste S‑Bahn‑Station ist Grafing Bahnhof (S 4 / S 6), von dort fährt der Bus Linie 444 in 25 Minuten nach Glonn — Takt allerdings dünn (stündlich werktags, alle 2 Stunden Sonntag). Die meisten Tagesausflügler kommen mit dem Auto:
- München → Glonn (Auto): 45 km · 45 – 50 Min · A 94 → B 304 → St 2080
- München → Glonn (ÖPNV): S 4/S 6 nach Grafing (35 Min) → Bus 444 (25 Min) → 1 Std 15 Min total
- München → Glonn (Rad): ca. 50 km — über Markt Schwaben, Forstinning, Steinhöring
Parkplätze direkt am Marktplatz kostenlos, auf der Münchner Straße kostenpflichtig (1 €/Std, max. 3 Std). Wer länger bleibt, parkt am Wertstoffhof (kostenlos, 5 Min Fußweg).
Tagesplan: Wandern, einkehren, einkaufen
Wer aus München für einen Tag rauskommt, will den Tag voll machen. Hier ist ein erprobter Glonn‑Tagesplan für Nicht‑Glonner:
Wandern, einkehren, einkaufen
- 09:00 — Aufbruch München · A 94 Richtung Passau, Ausfahrt 11 Forstinning, B 304 → Glonn. 45 Min Fahrzeit.
- 09:50 — Frühstück im Marktblick · Marktplatz 10. Hausgemachtes Granola, Kaffee, Brezen mit Hermannsdorfer Wiener. Reservieren empfohlen.
- 10:30 — Wanderung 1 (Hermannsdorfer Hofrunde) · 3,5 km, ca. 1 Std. Vom Marktplatz raus, Felder, Steinkreis, Hofladen.
- 11:30 — Hermannsdorfer Hofladen · Wurst, Käse, Brot einkaufen (Di–Sa offen). Sonntags geschlossen — dann Wirtshaus Schweinsbräu.
- 12:30 — Mittagessen · Im Wirtshaus „Schweinsbräu" am Hof oder zurück im Marktblick. Glonner Wirtshausküche, regionale Karte.
- 14:00 — Wanderung 2 (Schloss Elkofen) · 7 km Rundweg, 2 Std. Mittelalterliche Burg, ohne Eintritt erreichbar, freie Sicht in den Burghof.
- 16:00 — Kaffee + Kuchen · Marktblick‑Café oder Café am Marktplatz. Apfelstrudel mit Schlagsahne, Cappuccino.
- 17:00 — Rückfahrt München · 45 Min retour. Im Kofferraum: Schinken, Brot, Käse für die nächsten zwei Wochen.
Was Glonn vom München‑Klassiker unterscheidet
Es gibt drei Dinge, die Glonn vom Standard‑Münchner‑Tagestrip unterscheiden — und die du wissen solltest, bevor du fährst:
1. Der Wirtshaus‑Faktor
Im Tegernseer Tal kostet die Schweinshaxe 28 €. In Glonn ist sie für 16 € auf der Karte — und kommt vom Schwein, das 4 km weiter im Hermannsdorfer Stall stand. Die Marktblick‑Karte ist eine echte regionale Wirtshauskarte: Bayerisches mit mediterraner Wendung, Hermannsdorfer‑Produkte, Wildbräu‑Bier aus Grafing. Reservieren am Wochenende ist Pflicht — der Marktblick ist im Glonner Ortskern die einzige Adresse mit Außenterrasse zur Marktrunde.
2. Die Wirtshaus‑Sortierung
Glonn ist seit Jahrhunderten ein Wirtshaus‑Ort. Auf 5.500 Einwohner kommen sieben Wirtshäuser im Ort — vom Marktblick (gehoben) bis zum Wildbräu‑Schank (rustikal). Wer durch den Ort läuft, wird aus jeder zweiten Tür Brotgeruch riechen. Das ist nicht Tourismus‑Inszenierung, sondern bayerische Wirtschaft, die hier nie weggegangen ist.
3. Die Lage — die du unterschätzt
Glonn liegt an der Schnittstelle dreier Naturräume: Im Norden der Ebersberger Forst (9.000 ha Wald), im Westen die Endmoräne der Würmeiszeit (Kupferbachtal), im Süden das Mangfall‑Hügelland (Schloss Zinneberg, Höhenrücken bis 600 m). Wenn du dir die Karte rund um Glonn ansiehst, siehst du: kein anderer Ort um München bietet so viel Vielfalt in 10 km Radius.
Saisons‑Empfehlung — wann hingehen
Die fünf Touren funktionieren das ganze Jahr — aber unterschiedlich gut:
- März – April: Bärlauch im Kupferbachtal (echtes Highlight), erste Sonne, noch leer. Tour 1 oder 5 ideal.
- Mai – Juni: Beste Wandersaison. Spargel auf der Marktblick‑Karte, Hermannsdorfer Maibock, alle Touren machbar.
- Juli – August: Hitzefluchten ins Kupferbachtal (kühler Bach), Klosterweiher als Picknick‑Spot. Forst dann etwas trocken.
- September – Oktober: Herbst‑Hit. Laubfärbung im Kupferbachtal, Pilze im Forst, klare Sicht zur Alpenkette vom Klosterweiher‑Hügel.
- November – Februar: Schloss Elkofen besonders atmosphärisch (Nebelstimmung), Forst tief verschneit. Wer Ruhe will, kommt jetzt.
Tegernsee ist ein Tagebuch‑Eintrag — Glonn ist eine Geschichte. Lokale Wanderführer‑Maxime aus Ebersberg
Was du nicht erwarten solltest
Glonn ist kein Voralpenort. Die Berge sind 35 km weiter südlich. Wer die echte Bergluft, die schroffen Felsen, die Almen mit Käserei sucht, ist in Tegernsee oder Spitzingsee besser aufgehoben. Glonn ist auch kein Sommer‑Badeort — die nächsten badbaren Seen (Steinsee, Egglburger See) sind 15+ km entfernt.
Was Glonn ist: Voralpenland im Vorgriff. Ein Hügelland, das den Übergang zwischen oberbayerischer Schotterebene und den Voralpen bildet. Wer das mag — kommt wieder.
FAQ — Geheimtipp wandern München
Was du vor der Anreise wissen solltest.
Was sind die schönsten Geheimtipp‑Wanderungen in München Umland?
Im Landkreis Ebersberg (45 km östlich München): Kupferbachtal (Naturschutzgebiet, 14 – 18 km), Schloss Elkofen (mittelalterliche Burganlage, 7 km), Klosterweiher (mit Alpenblick bei Föhn, 5 km), Ebersberger Forst (größtes Waldgebiet Bayerns, 8 – 22 km), Hermannsdorfer Hofrunde (3,5 km mit Bio‑Einkauf). Alle starten in Glonn und sind abseits der Tourismus‑Routen.
Wie weit ist Glonn von München entfernt?
45 km östlich, ca. 45 – 50 Minuten Auto über die A 94 / B 304. Mit S‑Bahn und Bus: 1 Std 15 Min (S 4/S 6 nach Grafing, Bus 444 nach Glonn). Da die S‑Bahn‑Anbindung dünn ist, kommen die meisten Wanderer mit dem Auto.
Hat Glonn eine S‑Bahn?
Nein. Die S‑Bahn endet in Grafing (S 4, S 6). Von dort fährt der Bus Linie 444 nach Glonn — Takt werktags stündlich, sonntags alle 2 Stunden. Wer mit ÖPNV anreist, sollte den Rückfahr‑Bus prüfen (letzter Bus Sonntag ca. 19:30). Auto ist zeitlich und vom Komfort her klar überlegen.
Wo kann ich in Glonn parken?
Direkt am Marktplatz kostenlos (max. 3 Std über das Wochenende ohne Limit), auf der Münchner Straße kostenpflichtig (1 €/Std). Wer länger bleibt, parkt am Wertstoffhof (kostenlos, 5 Min Fußweg). An normalen Wochenenden gibt es immer freie Plätze.
Welche Wanderung ist für Familien geeignet?
Hermannsdorfer Hofrunde (3,5 km, 30 hm) und Klosterweiher (5 km, 60 hm) sind sehr leicht, Kinderwagen‑tauglich auf den meisten Abschnitten. Schloss Elkofen (7 km) ist familienfreundlich, aber teilweise mit Wurzeln und Steinen. Kupferbachtal (14 – 18 km) eher für ältere Kinder ab 10 Jahren.
Welche Tour hat den schönsten Alpenblick?
Der Klosterweiher‑Aussichtshügel bei Föhnwetter — 510 m ü.M., bei klarer Sicht 35 km Sichtweite. Die Alpenkette von Wendelstein bis Watzmann sichtbar. Sehr selten so klar, aber wenn — atemberaubend. Auch von der Anhöhe nördlich Schloss Zinneberg (Tour 3 im Wander‑Hauptbeitrag).
Wo kann ich nach der Wanderung einkehren?
Im Glonner Ortskern: Steinbergers Marktblick (Marktplatz 10, gehobene Wirtshausküche), Restaurant am Marktplatz, Wildbräu‑Schank (rustikal). Am Hermannsdorfer Hof das Wirtshaus „Schweinsbräu" mit Bio‑Speisen aus eigener Produktion. Reservieren am Wochenende empfohlen.
Kann ich Hermannsdorfer Produkte mitnehmen?
Ja, im Hermannsdorfer Hofladen (Di – Sa, 9 – 18 Uhr). Bio‑Wurst, Possenhofener Schloßschinken, Holzofenbrot, Bergkäse, eigenes Bier, Bean‑to‑Bar Schokolade. Typischer Einkauf 40 – 80 €. Sonntags geschlossen — wer am Wochenende einkaufen will, kommt am Samstag oder kombiniert mit Wirtshausbesuch im Schweinsbräu.
Welche Wanderung ist im Sommer am kühlsten?
Kupferbachtal — der Bach hält das Tal selbst an Hitzetagen 3 – 5 °C kühler als die Umgebung. Geschlossener Hangmischwald, ständig Wasserrauschen, kühles Mikroklima. Perfekt für Hitzefluchten Juli – August. Auch der Ebersberger Forst ist im Sommer angenehm kühl wegen des dichten Kronendaches.
Wann ist die beste Wanderzeit?
Mai – Oktober ist die Hauptwandersaison. Mai/Juni: Bärlauch‑Saison, Spargel auf den Karten. September/Oktober: Laubfärbung, klare Sicht. Im Hochwinter (Dezember – Februar) sind die Forstwege im Ebersberger Forst und im Kupferbachtal teils unzugänglich (Schnee, eisig). Wer Ruhe will, kommt im November.
Ist die Karte für die Touren markiert?
Ja — alle Wege sind als Bayerische Wanderwege offiziell markiert (Schilder mit Symbol oder farbiger Querstrich). Kupferbachtal: gelbe Markierung. Schloss Elkofen: blaue Markierung. Klosterweiher / Wandern Tour 2: rote. Komoot, AllTrails und Outdooractive haben alle Touren als GPS‑Track verfügbar.
Sind Hunde auf den Touren erlaubt?
Ja, an der Leine. Im Naturschutzgebiet Kupferbachtal ist die Leinenpflicht streng (Brutvögel März – Juli). Im Ebersberger Forst freilaufend möglich auf festen Wegen. In Hofläden (Hermannsdorfer) Hunde aus Lebensmittelhygiene‑Gründen nicht erlaubt — im Außenbereich des Hofs an der Leine willkommen.
Welche Tour ist für eine Tagestour ideal?
Die Kombination Hermannsdorfer Hofrunde (Vormittag) + Schloss Elkofen (Nachmittag) = 10,5 km, 110 hm, ca. 4 Std reine Gehzeit. Mit Frühstück im Marktblick und Mittagessen am Hofwirtshaus ist der Tag voll und du fährst um 17 Uhr mit Schinken im Kofferraum nach München zurück. Wer mehr will: Kupferbachtal als alleinige Tagestour (4 – 5 Std).
